Safety Engineering

MRD zeigt innovatives Fangzaun-Konzept

Einsatz von Polycarbonat für mehr Sicherheit


MRD zeigt ein neues Fangzaun-Konzept für die Sicherung von Oval- und Rundstrecken. Die Diskussionen rund um die umstrittenen Fangzäune nahm MRD zum Anlass und entwickelte im Jahr 2010 als Antwort auf die immer wiederkehrenden schweren Unfälle im Zusammenhang mit klassischen Fangzäunen eine Add-on Lösung auf Basis bestehender Streckenbegrenzungen.

Die Weiterentwicklung bereits existierender Fangzäune sieht die Verwendung von Polycarbonat wie z.B. Makrolon® als Schutz- und Leitelement vor. Ähnlich dem Prinzip eines Helmvisieres werden die in den Fangzaun eindringenden Fahrzeuge abgeleitet anstatt tief in den Zaun einzudringen und schließlich am Pfeiler (fence post) anzuschlagen. Insbesondere bei Ovalrennen sind die klassischen – als FIA-Zäune bekannten – Fangzäune ein hohes Sicherheitsrisiko, so dass bereits der sonst glimpfliche Kontakt in einen spitzen Winkel mit einem Fahrzeug auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder extreme Auswirkungen zeigt (Unfall Robert Wickens).

Mehr Sicht und einfache Installation


Die als Schutzschild fungierenden Polycarbonatscheiben erlauben den Entfall des üblichen Maschendrahtzaunes, der heute das Eindringen von Fahrzeugen und Teilen verhindern soll, so dass zuschauerseitig kaum Sichteinbußen zu erwarten sind. Die Polycarbonatscheiben werden mit verzinkten Stahladaptern (in Zeichnung rot dargestellt), die für jede Art von Zaunpfahl produziert werden können, verschraubt. Eine Montage/Demontage ist nach Beschädigung in kürzester Zeit auch in Segmenten möglich.